Film »Tot in Lübeck«
verschoben auf Samstag, 24. Januar 2026 um 18 Uhr
Geschichtserlebnisraum Roter Hahn, Pommernring 58, 23569 Lübeck
In Kooperation mit dem Geschichtserlebnisraum Roter Hahn – In der Nacht des 18. Januar 1996 brannte das Asylbewerberheim in der Hafenstraße 52 in Lübeck. 10 Menschen starben, 38 wurden zum Teil schwer verletzt. Noch in der Tatnacht wurden vier Neonazis aus Grevesmühlen festgenommen, die zum Zeitpunkt des Brandes in der Nähe des Hauses waren. Es folgt ein Ermittlungsverfahren mit Indizienbeweisen, das sich allerhand Pannen leistet. Die Beweismittel für die deutsche Täterschaft reichen nicht aus. Anfechtungen der Verfahrenseinstellung werden 2002 endgültig abgewiesen. Der Film Tot in Lübeck von Lottie Marsau und Katharina Geinitz dokumentiert die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nach der bis heute nicht aufgeklärten Tat. Sie lassen in ihrer Dokumentation ausführlich den Staatsanwalt und Safwan Eids Verteidigerin zu Wort kommen.
D 2003, 107 Min., FSK: –
R: Lottie Marsau, Katharina Geinitz